Welcher Lerntyp bist du?
Jeder Mensch ist anders, und auch wir lernen auf unterschiedliche Weise. Allgemein (es gibt viele verschiedene Theorien¹) sprechen wir von drei Lerntypen:
- visuelle Lerner, die hauptsächlich mit den Augen lernen
- auditive Lerner, die hauptsächlich mit den Ohren lernen
- kinästhetische Lerner, die das, was sie lernen, anfassen müssen.
Wenn du weißt, welcher Lerntyp du bist, kannst du verschiedene Tricks nutzen, damit dein Englischlernen effektiv und angenehm ist! Unten im Text gebe ich dir klassische Tipps, wie du in den einzelnen Fällen am besten lernst!
Ich denke, sie können hilfreich sein, auch wenn die Einteilung in verschiedene Lerntypen nur … ein angenehmer Mythos ist.

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Sprachquiz: Finde heraus, welcher Lerntyp du bist!
WELCHE BÜCHER LIEST DU GERN?

- Comics.
- Hörbücher.
- Abenteuerromane.
WAS MACHST DU, WENN DU DICH NICHT MEHR DARAN ERINNERST, WIE MAN EIN WORT SCHREIBT?

- Ich schreibe es auf und sehe, wie es aussieht.
- Ich buchstabiere es laut oder in Gedanken, um zu sehen, ob es richtig klingt.
- Ich schreibe es mit dem Finger in die Luft.
DU STEHST IN EINER SCHLANGE IM GESCHÄFT. WAS MACHST DU IN DER ZEIT?

- Du schaust dich um und beobachtest, was andere kaufen.
- Du unterhältst dich mit den Leuten in der Schlange.
- Du zappelst und hüpfst herum.
WAS KOMMT DIR BEI DEM WORT KATZE ALS ERSTES IN DEN SINN …

- Ich sehe ein Katzenbild vor mir.
- Ich höre Miauen.
- Ich habe das Gefühl, als würde ich das weiche Fell einer Katze streicheln.
WIE LERNST DU AM EINFACHSTEN FÜR PRÜFUNGEN?

- Ich lese Bücher und lerne mit meinen Notizen.
- Ich höre mir aufgezeichnete Vorlesungen an.
- Ich schneide mir Lernkarten aus.
WENN DU AUF EINER PARTY WARST, ERINNERST DU DICH AM NÄCHSTEN TAG AM BESTEN AN …

- Die Gesichter der Leute und was sie getragen haben.
- Welche Musik lief.
- Das Tanzen und welche Pirouetten du dort gemacht hast.
WAS STÖRT DICH AM MEISTEN BEIM LERNEN?

- Lärm und Geräusche.
- Unordnung im Zimmer.
- Ein unbequemer Stuhl.
WAS MACHST DU, WENN DU GLÜCKLICH BIST?

- Du lächelst von Ohr zu Ohr.
- Du redest viel und lachst laut.
- Du springst vor Freude und bist hyperaktiv.
WENN DU MUSIK HÖRST, DANN …

- Du schaust dir das Musikvideo zum Lied an,
- Du fängst an zu tanzen oder zumindest mit dem Fuß zu wippen.
- Du fängst an, leise mitzusingen.
WIE ENTSPANNST DU DICH AM LIEBSTEN?

- Ich treibe Sport, ich gehe spazieren.
- Ich lese ein Buch.
- Ich höre Musik.
Ergebnisse des Quiz
Wie du dir sicher schon denken kannst:
- wenn die meisten deiner Antworten Nr. 1 waren, bist du ein visueller Lerner
- wenn die meisten deiner Antworten Nr. 2 waren, bist du ein auditiver Lerner
- wenn die meisten deiner Antworten Nr. 3 waren, bist du ein „kinästhetischer“ Lerner
Wie lernt man Englisch, wenn man ein visueller Lerner ist (visual learner)?

Du lernst durch Lesen und das Anschauen von Bildern. Du kannst dir im Kopf gut vorstellen, was du lernst. Du magst es, das, was du lernst, zu sehen.
Da dein wichtigster Sinn der Sehsinn ist, kleidest du dich gern schön und achtest auf Sauberkeit. Manchmal schließt du die Augen, um dir den Stoff vorzustellen, den du gerade lernst. Manchmal verlierst du bei mündlichen Anweisungen den Faden, und Geräusche lenken dich ab. Du magst bunte Bilder und Geschichten voller visueller Eindrücke.
Hier sind ein paar Tipps, von denen dein Englischlernen profitiert:
- Setz dich nah an die Tafel – das heißt noch lange nicht, dass du ein Streber bist!
- Überprüfe, ob du vielleicht eine Brille brauchst
- Nutze Bilder, Fotos und Lernkarten, um neue Wörter zu merken.
- Stell dir vor, was du lernst.
- Mach Notizen, schreibe neue Wörter, Ideen und Konzepte auf.
- Zeichne, um Assoziationen aufzubauen.
- Erstelle dir ein Farbsystem zum Einprägen von Wörtern (zum Beispiel Verben – rot, Substantive – blau usw.)
- Schau dich beim Lernen nicht zu viel um, um Ablenkung zu vermeiden.
Denk daran: Du musst den Stoff sehen, nicht nur hören. Das passt perfekt, denn im Speakingo-Englischkurs sind alle Sätze und Wörter mit schönen und interessanten Bildern versehen, die dir das Lernen sehr erleichtern!
Wie lernt man Englisch, wenn man ein auditiver Lerner ist (auditory learner)?
Du lernst hauptsächlich durch Zuhören und Sprechen. Du merkst dir, was du hörst. Dein Gehirn speichert Geräusche; gesprochene Anweisungen verstehst du leichter als geschriebenen Text. Wenn du lernst, liest du manchmal laut, weil du es dir dann leichter merken kannst.
Damit du Englisch effektiver lernst, achte darauf:
- In der Klasse dort zu sitzen, wo du alles gut hören kannst. Wenn du online lernst, lohnt es sich vielleicht, in gute Kopfhörer zu investieren.
- Den Lerntext laut vorzulesen
- Den Lernstoff aufzunehmen und dir anzuhören oder jemanden zu bitten, ihn dir vorzulesen.
Denk daran: Es reicht nicht, etwas nur zu sehen — du musst es hören.
Wenn es ums Lernen im Speakingo-Englischkurs geht, passt das hervorragend: Er basiert vor allem auf dem Hören und Wiederholen von englischen Sätzen und ist daher eine tolle Wahl für dich!
Wie lernt man Englisch, wenn man ein kinästhetischer Lerner ist (tactile learner)?
Du lernst durch Bewegung und Berührung. Du fasst gern Dinge an, verschiebst sie, baust sie und zeichnest beim Lernen. Du merkst dir besser, wenn du dich bewegst. Du hast viel Energie und gestikulierst beim Sprechen. Manchmal fällt es dir schwer, still zu sitzen.
Du magst es, Dinge auseinanderzunehmen, um zu sehen, was innen drin ist. Du langweilst dich schnell und findest immer einen Grund, von der Bank aufzustehen. Du merkst dir, was du getan hast, aber nicht unbedingt, was du gehört oder gesehen hast. Du treibst gern Sport. Im Gespräch berührst du Menschen gern, und es gefällt dir, wenn dir jemand auf die Schulter klopft.
Damit du Englisch effektiver lernst:
- Nimm an Aktivitäten teil, bei denen du etwas baust, verschiebst oder zeichnest.
- Du kannst beim Lernen Kaugummi kauen, spazieren gehen oder auf dem Stuhl wippen.
- Folge dem Text mit dem Finger.
- Mach beim Lernen öfter Pausen (aber nicht zu lange!)
- Nutze den Touchscreen am Computer, Tablet oder Handy.
Denk daran: In deinem Fall reicht es nicht, etwas nur zu sehen oder zu hören — du musst es anfassen!
Das passt gut, denn im Speakingo-Englischkurs erfordert jedes Ein- und Ausschalten des Mikrofons einen Klick mit der Maus oder eine Berührung des Bildschirms. Du kannst auch die Bilder mit dem Finger zum nächsten Satz ziehen. In deinem Fall lohnt es sich vielleicht, in einen Touchscreen zu investieren.
Was haltet ihr von Lerntypen? Hilft so etwas oder ist das Quatsch?
Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!